Junge Menschen für Basketball begeistern

Brose Baskets–Jugendtrainer begeistern Neustadter Glockenbergschüler

 

 

Neustadt – „Es ist egal, ob jemand mehr oder weniger sportlich ist – wir wollen einfach junge Menschen begeistern für Sport“, erklärte der Leiter des „Schul-, Breitensportbereich und Soziales“ der Bamberger Brose Baskets Sebastian Böhnlein. „Wir möchten Basketball vorstellen und am Ende sollen die Schülerinnen und Schüler auch etwas über Basketball gelernt haben.“

Die 22 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Neustadter Förderzentrums „Glockenbergschule“ hatten jede Menge Freude und lernten einiges über diesen wunderbaren Sport. Dribbeln, wie passe ich den ball zu meinem Mitspieler, Wurfmöglichkeiten bis hin zum Korbleger wurden gezeigt und trainiert.

Die beiden Nachwuchstrainer der Brose Baskets Kai Tzschentke und Antonia Schreiner begeisterten gemeinsam mit Praktikant Valentin Kern für den Basketball. Einzelschulung und Partnerschulung sorgten dafür, dass jeder eingebunden war. vermittelt wurden Einblicke in Grundfertigkeiten wie Wurf, Umgang mit dem Ball, Dribbling und verschiedene Passarten. Am Ende gab es auch verschiedene Spiele, in denen etliche Körbe gelangen.

Die Brose Baskets sind viel mehr als ihre so erfolgreiche Bundesligamannschaft, die neunmal Deutscher Meister und erst heuer wieder Deutscher Pokalsieger wurden. Seit Jahrzehnten entwickelt sich im Umfeld des Basketballaushängeschildes eine breite Basketballbewegung, insbesondere auch bereits an den Schulen. Die „Brose Baskets“ sind nun dabei, das Umfeld zu erweitern und kamen nun auch zum Neustadter Förderzentrum. Die Jugendtrainer tragen die Begeisterung nach draußen.

„Basketball ist noch eher ein Randsport in Deutschland“, erklärte Jugendtrainer Kai Tzschentke. „Durch unsere Besuche bei Schulen versuchen wir, Kindern und Jugendlichen diesen wunderschönen Sport näher zu bringen – weit über Bamberg hinaus.“ Tzschentke spielte selbst aktiv Basketball. Seit acht Jahren ist er im Jugendtraining unterwegs.

„Meine ganze Familie spielt Basketball“, erläuterte Jugendtrainerin Antonia Schreiner. Seit der Gymnasialzeit spielte sie selber. Sie ist Veranstaltungskauffrau und die Stellvertreterin von Sebastian Böhnlein. Die Nachwuchs- und Breitenarbeit ist den Brose Baskets enorm wichtig und beginnt schon im Kindergarten. „Wir Jugendtrainer haben mehr mit den Kindern als mit der 1. Mannschaft zu tun.“

Dass bei diesen Bemühungen der Funke tatsächlich überspringt, dafür ist Praktikant Valentin Korn ein gutes Beispiel. „Wir hatten früher die 3. und 4. Klasse als Arbeitsgemeinschafts-Kinder“ erinnert sich Antonia Schreiner. Da war auch einst Valentin dabei. Die „Brose Baskets“ nehmen auch immer wieder Praktikanten, die in der 9. und 10. Klasse sind.

Valentin Kern erinnerte sich, wie er einst bei einer solchen Aktion von Antonia Schreiner für den Basketballsport begeistert wurde. Er ist Schüler am Bamberger Clavius-Gymnasium und spielt bereits sehr erfolgreich im Juniorenbereich.

Seitens der Glockenbergschule begleiteten Rektor Manfred Bergmann die Aktion sowie Lehrerin Pamela Barnickel, die den Kontakt hergestellt hatte. Nun wollen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler auch einmal ein Spiel der ersten Mannschaft der „Brose Baskets“ besuchen.

Das Training mit den Jugendtrainern der Bamberger „Brose Basktes“ machte den Schülerinnen und Schülern der Neustadter Glockenbergschule viel Freude. Das Bild zeigt Schülerinnen und Schüler mit (von links) Lehrerin Pamela Barnickel, Jugendtrainerin Antonia Schreiner, Praktikant Valentin Kern und Jugendtrainer Kai Tzschentke.

Schnelle Erfolge. Gerade hatte Jugendtrainerin Antonia Schreiner die Wurftechnik erklärt und schon setzte Annabell dies vorbildlich um.

 

Jugendtrainerin Antonia Schreiner erklärt Paul die richtige Wurfhaltung, Julian schaut zu.

Text und Fotos: Rainer Glissnik